Eingetaucht in blaues Licht und begleitet von Filmmusik und Beifall sei der Bomber aus einem Hangar gezogen worden, beschrieb ein Reporter der „Washington Post“ den Vorgang, dem Medienvertreter unter strengen Auflagen beiwohnen durften. Mit der gedrungenen, fließenden Form vom Cockpit zu den Tragflächen erinnert die B-21 an eine cineastische Ufo-Darstellung – oder auch an Fledermaus-Schwingen direkt aus dem „Batman“-Fuhrpark.Die B-21 sei dafür entwickelt, konventionelle wie nukleare Munition tragen und mit eindrucksvoller Präzision abwerfen zu können, sagte Verteidigungsminister Austin in einer Ansprache. 50 Jahre Technologie zur geringen Sichtbarkeit von Flugobjekten seien in den Tarnkappenjet geflossen. „Selbst die ausgeklügeltsten Luftverteidigungssysteme werden Schwierigkeiten haben, die B-21 im Himmel ausfindig zu machen.“ Zudem sei der Bomber so entwickelt, dass er gut gewartet werden und lange im Einsatz bleiben könne, so Austin.
Bomber kann ohne Besatzung fliegen
Der B-21 ist dank neuester Technologie für gegnerische Radare noch schwieriger auszumachen als andere Tarnkappenbomber und kann theoretisch ohne Besatzung fliegen. Der B-21 Bomber soll in der US-amerikanischen Luftwaffe die bisherigen B-1- und B-2-Bomber ablösen, die aus der Zeit des Kalten Krieges stammen. „Der B-21 wird das Rückgrat unserer künftigen Bomber-Luftwaffe sein“, erklärte Air-Force-Sprecherin Ann Stefanek.
Das neue Flugzeug habe eine Reichweite, „mit der kein anderer Langstreckenbomber mithalten kann“, sagte Austin. Es handele sich zudem um einen der langlebigsten Bomber, der jemals entwickelt worden sei.

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